Pontoniere Schmerikon

 

 
 

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07.09.2016

Die Pontoniere Schmerikon feiern ihren Geburtstag

Schmerikon. Anlässlich ihres 100 Jährigen Bestehens luden die Pontoniere Schmerikon ihre Mitglieder und deren Anhang, Vertreter der Dorfvereine sowie Delegationen der umliegenden Pontonierfahrvereine zur Jubiläumsfeier ins Restaurant Hotel Seehof in Schmerikon ein.

Kurzer Rückblick in die Geschichtsbücher

Unter der Leitung von Johann Helbling versammelten sich am 4. Juli 1916 junge Männer im Gasthaus Kreuz zur Gründungsversammlung des Pontonierfahrvereins Schmerikon (wie er bis 2008 hiess). Nur 4 Jahre später droht bereits die Auflösung des heutigen Traditionsvereins. Nur unter Mithilfe des Verbandes konnte die Auflösung verhindert werden. Das Jahr 1920 geht auch als „Drei-Päpste-Jahr“ in die Geschichte ein, da der Verein in diesem Jahr von 3 verschiedenen Präsidenten geführt wird.
Was der Pontonierfahrverein Schmerikon zwischen den Jahren 1982 und 1991 sportlich erreichte, ging nicht nur in die Vereins- sondern auch in die Verbandsgeschichte ein. Gleich 4mal in Serie konnten die Schmerkner das Eidgenössische Sektionsfahren für sich entscheiden, was bis heute unerreicht bleibt.
Anfang Juli dieses Jahres fand bei der Grynau das Jubiläumswettfahren der Pontoniere Schmerikon statt. Die Heimsektion konnte dann auch gleich den Schweizermeistertitel im Sektionswettfahren für sich gewinnen.

Abwechslungsreiches Rahmenprogramm

Tradition ist Tradition und so wurde der offizielle Teil des Abends standesgemäss mit einem Lied („Juhe die lustige Buebe sind do“) eingeläutet. Unter der Obhut des stolzen und sichtlich gerührten Präsidenten Werner Brunner und seinen Helfern Brigitte Wohlgensinger, Marius Baumer, Marcel Oertig und Bruno Müller durften die Gäste der Jubiläumsfeier zahlreiche Höhepunkte erleben. Nebst einer riesigen Fotocollage, musikalischer Unterhaltung, Filmausschnitte von den Heimwettfahren von 1981 und 2016, beehrte der über die Landesgrenzen hinweg bekannte Bauchredner Roli Berner die Anwesenden mit einem Auftritt. Mit seinen Bauchrednerpuppen strapazierte er die Lachmuskeln der Anwesenden mal für mal.

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Dass Bilder mehr als tausend Worte sagen, wurde auch dieses Mal wieder gezeigt. Die überaus gelungene Fotocollage mit Bildern aus vergangenen Jahrzehnten brachten die Gäste zum Schmunzeln oder regte sie zu einer „Weisch no det-Diskussion“ an. Immer wieder zog es die Vereinsmitglieder automatisch zur Collage, denn hinter jedem Foto steckte meist eine amüsante Geschichte, die sie nur zu gerne ihren Kameraden und Kameradinnen oder ihren Liebsten zum Besten gaben.

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Alles in allem war es ein wunderschönes Fest, dass dem Jubiläum gerecht wurde. Es war keine Bombenparty wie man es sonst von den festfreudigen Pontonieren gewohnt ist, aber dafür eine gediegene und ehrwürdige Feier. Nach 100 Jahren dürfen es selbst die Pontoniere aus Schmerikon zwischendurch etwas ruhiger angehen.

Stefan Fritsch, Pontoniere Schmerikon

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